Im Jahr 1461 wird die "Czibbicker" Mark erstmals urkundlich genannt. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Dorf also eine Wüstung. Fürst Leopold erwarb 1708 den größten Teil der Ziebigker Mark und lies eine Schäferei einrichten. 34 Jahre später gründete er bei der Schäferei ein Freigut mit 18 Hufen, Acker und Wiese, welches er seinem Sohn Moritz übereignete.

Für den Pächter des Freigutes wurde ein Fachwerkhaus mit heruntergezogenem Dach errichtet, das sich an die vorhandene fürstliche Schäferei anschloss. Die Pächter wechselten häufig, was anzudeuten scheint, dass das Gut wirtschaftlich schwach und nur schwer zu halten war. Auch die Eigentümer wechselten. Nach dem Tod des Prinzen Moritz ging das Gut an dessen Bruder Eugen über, nach dessen Ableben (1781) an Fürst Franz. Die wenig erfreulichen Pachtverhältnisse bewogen Fürst Franz 1786 zur Auflösung des Freigutes. Es entstanden 2 größere Anspännergüter und 9 kleinere Kosättengüter. Das ehemalige Pächterhaus wurde 1787 an den Anspänner Christian Möbes verkauft.

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